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Die Gemeinfreiheit amtlicher Werke auf dem Prüfstand des Verfassungsrechts: Zum Konflikt zwischen § 5 I UrhG und Art. 14 I GG am Beispiel des Standards für die elektronische Rechnung

  • Amtliche Werke sind auf Publizität angelegt. Der Gesetzgeber behandelt sie daher als Güter der Allgemeinheit: § 5 I UrhG kündigt jeden urheberrechtlichen Schutz auf, sobald geistige Leistungen unmittelbar Eingang in amtliche Werke gefunden haben. Er beschränkt dadurch das Verfügungs- und Verwertungsrecht des Urhebers an seinem Werk nachhaltig. Eine Aus-gleichsregelung, die eine Balance zwischen den Bedürfnissen des Gemeinwesens und der Ei-gentumsfreiheit des Art. 14 I 1 GG herstellt, kennt das Gesetz nicht. Den grundrechtlichen Anforderungen hält § 5 I UrhG nur in verfassungskonformer Auslegung stand.

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Metadaten
Author:Mario Martini
URL:https://www.mohrsiebeck.com/artikel/die-gemeinfreiheit-amtlicher-werke-auf-dem-pruefstand-des-verfassungsrechts-101628zge-2019-0026?no_cache=1
DOI:https://doi.org/10.1628/zge-2019-0026
ISSN:1867-237X
Parent Title (German):Zeitschrift für geistiges Eigentum (ZGE)
Volume:11
Publisher:Mohr Siebeck
Place of publication:Tübingen
Document Type:Article
Language:German
Year of Completion:2019
Publishing Institution:Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung
Release Date:2020/10/12
Tag:Urheberrechtsschutz
GND Keyword:Urheber
Popular scientific document:Nein
Issue:4
First Page:373
Last Page:419
Licence (German):License LogoUrhG – es gilt deutsches Urheberrecht