Jüngste Entwicklungen der Parteienfinanzierung in Deutschland

  • Die Beschäftigung mit Finanzen, auch mit denen des Staates, gilt vielen immer noch als etwas Minderwertiges. Über Geld spricht man nicht. Auch in der Wissenschaft kam das Thema "Finanzierung der Politik" lange zu kurz. Das hat historisch gewachsene ideologische Wurzeln. Der deutsche'Idealismus verachtete alles Finanzielle zutiefst. Jean Jacques Rousseau meinte gar abfällig, Finanzen seien etwas für Sklaven, nicht für freie Bürger. Die überkommene "Finanzblindheit" nimmt noch zu, wenn es um die Finanzierung der politischen Akteure selbst geht. Zum idealistischen Erbe kommt die Scheu hinzu, sich mit finanziellen Interna der Mächtigen in Staat und Politik zu befassen und diesen dabei möglicherweise zu nahe zu treten. ...

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Metadaten
Author:Hans Herbert von Arnim
URN:urn:nbn:de:0246-opus4-8001
ISBN:3-8114-5196-0
Parent Title (German):Staat, Wirtschaft, Steuern: Festschrift für Karl Heinrich Friauf zum 65. Geburtstag
Publisher:Müller
Place of publication:Heidelberg
Editor:Rudolf Wendt
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of Completion:1996
Publishing Institution:Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften
Release Date:2016/07/22
GND Keyword:Deutschland; Parteienfinanzierung
First Page:261
Last Page:279
Documents ordered by discipline (DDC classification):300 Sozialwissenschaften / 320 Politik / 324 Der politische Prozess
Access Rights:Frei zugänglich
Documents of former chairs:Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Kommunalrecht, Haushaltsrecht und Verfassungslehre (Univ.-Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim)
Licence (German):License LogoUrhG – es gilt deutsches Urheberrecht